Unsere Kombi aus Stadtführung Trier und Stadtrallye Trier

Porta Nigra, Hauptmarkt, Hohe Domkirche St. Peter zu Trier, Kurfürstliches Palais u.v.m - Unsere Tour zum Selbermachen bietet Ihnen das Beste aus einer Stadtführung Trier gemischt mit den spannenden Rätseln einer Stadtrallye Trier und das ohne Zeitdruck und Termine. Ob mit Kollegen, Freunden oder der ganzen Familie - starten Sie wann und mit wem Sie wollen. Machen Sie Sightseeing, erfahren Sie so ganz nebenbei interessante Geschichten über Stadt und Leute, während Sie sich durch die Straßen rätseln. Wir garantieren eine spannende Tour durch Trier für Jung und Alt!

Startpunkt der Entdeckertour Trier:

  • Porta-Nigra-Platz, 54290 Trier

Trier - Deutschlands älteste Stadt

Es waren die Römer, die an einem 3. März, wahrscheinlich im Jahre 16 v. Chr., nach einem alten Ritus die Stadt Augusta Treverorum gründeten. Es war der Startschuss für die Geschichte der Stadt Trier, die damit den Titel der ältesten Stadt Deutschlands für sich beansprucht.

Der Ort war reich und von großer Bedeutung. So wurde Trier im 3. Jahrhundert Bischofssitz und Residenz des gallo-römischen Gegenkaisers, bevor er durch einen Alemanneneinfall zerstört wurde. Doch bereits 100 Jahre später war die Stadt wieder aufgebaut und mit knapp 100.000 Einwohnern die größte nördlich der Alpen.

Es folgten schwierige Jahrhunderte, in denen Trier von den Franken, den Hunnen sowie den Wikingern immer wieder erobert und zerstört wurde.

Im 10. Jahrhundert gelangte die Stadt in den Besitz der Erzbischöfe. Der Wunsch der Bürger, reichsunmittelbar zu sein – also nur noch dem Kaiser direkt zu unterstehen – wurde nie erfüllt. Im Gegenteil: Im Laufe der Zeit bestätigten die jeweiligen Kaiser mehrfach den Status Quo.

Auch im Achtzig- und Dreißigjährigen Krieg fand Trier keine Ruhe. Bedrohungen und Eroberungen ließen keine normale Regentschaft zu, so dass die Erzbischöfe und Kurfürsten ihre Residenz in das Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein bei Koblenz verlegten.

Es folgten mehrere Besatzungen durch die Franzosen und erst nach den Napoleonischen Kriegen wurde Trier auf dem Wiener Kongress schließlich Preußen zugesprochen. Bis in das 19. Jahrhundert hinein war das Wachstum der Stadt durch die mittelalterlichen Stadtmauern begrenzt, die offensichtlich keinen Schutz mehr gewährleisteten. Erst gegen dessen Ende begann sie darüber hinaus zu wachsen.

Als sich nach dem 1. Weltkrieg alle deutschen Truppen hinter den Rhein zurückziehen mussten, wurde Trier zunächst von der amerikanischen Armee und ein Jahr später von den Franzosen erneut für 11 Jahre besetzt.

Es folgte die Zeit unter den Nationalsozialisten, die auch nichts Gutes für die Stadt brachte. Gegen Ende des 2. Weltkrieges trafen mehrere Bombenangriffe sowie Artilleriebeschuss die Stadt. Rund 1.600 Gebäude wurden zerstört.

Doch davon ist heute zum Glück nichts mehr zu sehen. Trier ist aktuell mit rund 110.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz. Ihre Zeugnisse von der langen Geschichte, die zahlreichen römischen Baudenkmäler, gehören seit den achtziger Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Freut euch auf eine spannende Tour durch eine schöne Stadt.

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